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Stefanie Unruh

Der kurze  Animationsfilm „silence“  besteht aus einer langsamen Folge von schwebenden Gesichtern, die wie aus dem Nichts auftauchen, sich verwandeln und wieder vergehen.

 

Die Porträts stellen 16 international bekannten Journalistinnen dar, die aufgrund ihrer aufklärenden Recherchen und Veröffentlichungen umgebracht  wurden.

 

Ausgangspunkt von „silence“  war die Ermordung der bekannten russischen Journalistin Anna Politkowskaja im Jahre 2006.

 

Exemplarisch stehen die 16 Gesichter für die vielen Reporter, die weltweit  jährlich aufgrund ihrer politischen Arbeit verhaftet, gefoltert und getötet werden.

silence

 

2010-2013

 

DVD, Animationsfilm

3:26 Min.

 

Musik: Frédéric Chopin, Nocturne, Op. 72, Nr. 1

gespielt von Johanna Pohlmann

 

Die aktuelle Installation wird vor Ort entstehen.

 

 

lebt und arbeitet in München

2010

2006 und 2004

2004

1995-1996

1992

1992-1993

1990 – 1991

1990 – 1991

1984 - 1991

 

 

Mathias-Pschorr-Stiftung, Kulturreferat der Stadt München

hausderkunst- Preis, München

Video-Installationspreis, Marl

Stipendium der Akademie der bildenden Künste, München

Bayerischer Staatsförderpreis

Ernst-Strassmann-Stiftung / Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

DAAD-Stipendium, New York

School of Visual Arts, New York

Akademie der bildenden Künste München,

 

 

Ausstellungen (Auswahl)

 

2012, Tauschleihe, RAW, Satellit für zeitgenössische Kunst, München /  HABSELIGKEITEN, Archäologische Staatssammlung, München / a public moment, Platform3  – Räume für zeitgenössische Kunst, München / 2011, Cityscale, Städtische Kunsthalle Lothringerstraße, München / 2009, Ornamental dreams, Kunstarkaden, München / Fremde Zimmer, Underdox Filmfestival, Werkstattkino, München /  2007, Repeat when necessary, Künstlerhaus Dortmund / 2006, Atelier, Pact Zollverein, Essen / Gut und Böse, Städtische Galerie, Lüdenscheid / Internationales Videofestival, Bochum / 2005, Neue deutsche Medienkunst, Foro Artistico, Hannover / Stille.Bild.Mensch., Städtische Galerie, Lüdenscheid / 2004, Video-Installationspreise, Glaskasten Skulpturenmuseum, Marl; Kunsthalle Bremen / 2003, Das gelbe Zimmer, Goethe-Institut, New York /  inselhalt, Büro Orange, Aktionsforum Praterinsel / 2002, Carry & Marry, Europäisches Patentamt, München / Mahnmale, Galerie 5020, Kulturamt, Stadt Salzburg; Auf Grund, Kunstverein Marburg / 1996, macht/ohnmacht, Muhka Museum Van Hedendaagse Kunst, Antwerpen; Peaceful actions II / 1995, KMSK/ICC International Cultureel Centrum, Antwerpen; Gut gewachsen, aktuelle Kunst in München, Haus der Kunst, München; 1994 Dorothea von Stetten Kunstpreis, Kunstmuseum, Bonn